Donnerstag, den 08. Dezember 2011

Frank von Ju­ter­zenka zur Weih­nachts­be­leuch­tung
und WiW-Ge­schäfts­füh­rung

Was fehlt, ist Geld! Hetz­kam­pa­gnen helfen nicht, "Man müsste" auch nicht!

Liebe WiW-Mit­glieder , liebe Le­se­r­innen und Leser,

fjZur Zeit wird viel und zu emo­tional über das Thema WiW-Per­sonal und Weih­nachts­be­leuch­tung in un­serer Stadt ge­redet. Daher nenne ich Ihnen die ent­schei­denden Fakten:

Weih­nachts­be­leuch­tung

Der ge­samte er­wei­terte Vor­stand, also auch die Leiter der Ar­beits­kreise haben die der­zei­tige Mi­ni­mal­lö­sung ge­meinsam be­schlossen.

1. Die alte Weih­nachts­be­leuch­tung ist de­fekt. Nach Rück­sprache mit un­serem Elek­triker war die In­stal­la­tion be­reits im ver­gan­genen Jahr kri­tisch, nun ist sie elek­trisch un­si­cher.

2. Al­lein das Auf- und Ab­hängen der Weih­nachts­be­leuch­tung kostet rund 18.000 Euro

3. Für eine neue Weih­nachts­be­leuch­tung werden rund 50-60.000 Euro be­nö­tigt (ohne Auf- und Ab­hängen und War­tung) - das Geld hat der Verein nicht!

3. Auf den 20.000 Euro-Zu­schuss der Stadt haben wir 2011 ver­zichtet, um un­seren Bei­trag zu den Spar­maß­nahmen der Stadt zu leisten (im­merhin fast 25 % der städ­ti­schen Kosten für das Stadt­mar­ke­ting). Wir haben uns von diesem Ent­ge­gen­kommen ein bes­seres Ver­hältnis zu Ver­wal­tung und Po­litik und auch ein Ent­ge­gen­kommen bei der Wie­der­be­set­zung der Stelle des City­ma­na­gers ver­spro­chen. Im Üb­rigen wäre dieser Zu­schuss nach dem Ge­stel­lungs­ver­trag (kli­cken Sie hier) so­wieso nur ge­zahlt worden, falls der Haus­halt es er­laubt hätte - hätte er das?

4. Für 2012 wurde der Ge­stel­lungs­ver­trag durch die Stadt be­reits ge­kün­digt. (kli­cken Sie hier)

5. Ak­tuell streben wir ein aus­ge­gli­chenes Haus­halts­er­gebnis des Rech­nungs­jahres 2011 an und werden dies auch schaffen (zur Nach­ah­mung emp­fohlen).

6. Mög­li­cher­weise er­gibt der Jah­res­ab­schluss eine kleine Rück­stel­lung für einen (be­schei­denen) Neu­start in Sa­chen Weih­nachts­be­leuch­tung.

Weih­nachts­be­leuch­tung auf Kredit zu be­schaffen und in­stal­lieren zu lassen - das wäre un­ver­ant­wort­lich!

WiW-Ge­schäfts­füh­rung

Zur Zeit wird viel über die Ge­schäfts­füh­rung be­richtet,; auch hierzu meine Aus­sagen:

1. Die ge­samte Ge­schäfts­füh­rung dis­ku­tiert in­tern und ex­tern, ob und wie es mit der Ver­eins­ar­beit nach dem Aus­scheiden von Ma­xi­mi­lian Fresen weiter gehen kann. Mit Ma­xi­mi­lian Fresen scheidet in 2012 eine ab­so­lute Spit­zen­kraft aus!

1.a. Über­stunden von Herrn Fresen: Herr Fresen hat 2007 be­reits 588 Über­stunden mit in die WiW herein­ge­bracht (kli­cken Sie hier) und darf dafür früher in den Ru­he­stand. Da­nach haben wir nicht mehr im De­tail ge­zählt, es gibt Wich­ti­geres.

2. Ver­eins­mit­glieder sind auf­ge­rufen, Ämter in der Ge­schäfts­füh­rung zu über­nehmen - ich würde mich freuen.

3. Po­li­tiker sind mit ihrem um­fang­rei­chen Füh­rungs­qua­li­täten auf­ge­rufen, dem Verein und damit der Stadt durch Mit­ar­beit oder auch Über­nahme von Auf­gaben der Ge­schäfts­füh­rung zu helfen. Wer es besser kann, der möge sich bitte melden und soll es ma­chen - ich würde mich auch hier freuen.

4. Die Ge­schäfts­füh­rung klebt nicht an ihren Äm­tern.

5. Die Ge­schäfts­füh­rung macht für nie­manden Wahl­kampf. Dass wir eine Stadt­füh­rung für die Grünen ge­macht haben, ist voll­kommen in Ord­nung, dazu laden wir selbst­ver­ständ­lich auch alle an­deren Par­teien ein, auch vor Wahl­ter­minen. Weil wir uns immer freuen, wenn sich je­mand für un­sere Stadt in­ter­es­siert. Darin kann man nur mit einer über­bor­denden Phan­tasie oder einer guten Por­tion Bös­ar­tig­keit Wahl­kampf und Par­tei­lich­keit in­ter­pre­tieren. Des­halb habe ich mir auch keinen Kopf daraus ge­macht, Herrn Te­broke, der ja nun unser Landrat ist, zum Fass­an­stich zu bitten (was mir auch in diesem Fall nie­mand vor­ge­worfen hat). WiW ist po­li­tisch neu­tral.

6. Die Hetz­kam­pagne eines ört­li­chen Blattes ge­gen­über meinem hoch­ge­schätzten Kol­legen und Freund Ma­xi­mi­lian Fresen ist be­schä­mend und tut mir weh; ich habe meine per­sön­li­chen Kon­se­quenzen daraus ge­zogen.

Rück­blick 2011

Auf das, was der Verein 2011 ge­schafft hat, bin ich per­sön­lich sehr stolz und ver­neige mich vor den­je­nigen, die die Haupt­ar­beit damit ge­habt haben: Vor meinen Kol­le­ginnnen und Kol­legen der Ge­schäfts­füh­rung, des er­wei­terten Vor­stands und der vielen ak­tiven Ver­eins­mit­glieder. Gerne denke ich zu­rück an "Das Fest" mit Hand­werker-Leis­tungs­schau und "Bau­wagen-Ak­tion", "Rund um Köln", die Ak­tionen zur Kirmes, Á la carte, den Mar­tin­sumzug, den Ni­ko­lau­sumzug und den überaus er­folg­rei­chen Ni­ko­laus­treff im fei­er­lich ge­schmückten Fest­zelt. Alles von WiW , seinen Mit­glieder und Freunden - wir ma­chen das aus Liebe zu Wer­mels­kir­chen.

Lassen Sie mich zum Ab­schluss aus der "De­si­de­rata" zi­tieren:

"(....) Geh lauten und an­griffs­lus­tigen Men­schen aus dem Weg, denn sie sind eine Plage für den Geist. (....) Halte Frieden mit Deiner Seele. Trotz aller Täu­schungen, Pla­cke­reien und zer­bro­chenen Träume ist es immer noch eine wun­der­bare Welt". - Max Ehr­mann (1872–1945)

Ihnen, liebe Le­se­r­innen und Leser und auch uns wün­sche ich allen Tur­bu­lenzen zum Trotz eine be­sinn­liche Vor­weih­nachts­zeit.

Ihr

Frank von Ju­ter­zenka