Frank von Juterzenka zur Weihnachtsbeleuchtung und WiW-Geschäftsführung
Was fehlt, ist Geld! Hetzkampagnen helfen nicht, "Man müsste" auch nicht!
Liebe WiW-Mitglieder , liebe Leserinnen und Leser,
Zur Zeit wird viel und zu emotional über das Thema WiW-Personal und Weihnachtsbeleuchtung in unserer Stadt geredet. Daher nenne ich Ihnen die entscheidenden Fakten:
Weihnachtsbeleuchtung
Der gesamte erweiterte Vorstand, also auch die Leiter der Arbeitskreise haben die derzeitige Minimallösung gemeinsam beschlossen.
1. Die alte Weihnachtsbeleuchtung ist defekt. Nach Rücksprache mit unserem Elektriker war die Installation bereits im vergangenen Jahr kritisch, nun ist sie elektrisch unsicher.
2. Allein das Auf- und Abhängen der Weihnachtsbeleuchtung kostet rund 18.000 Euro
3. Für eine neue Weihnachtsbeleuchtung werden rund 50-60.000 Euro benötigt (ohne Auf- und Abhängen und Wartung) - das Geld hat der Verein nicht!
3. Auf den 20.000 Euro-Zuschuss der Stadt haben wir 2011 verzichtet, um unseren Beitrag zu den Sparmaßnahmen der Stadt zu leisten (immerhin fast 25 % der städtischen Kosten für das Stadtmarketing). Wir haben uns von diesem Entgegenkommen ein besseres Verhältnis zu Verwaltung und Politik und auch ein Entgegenkommen bei der Wiederbesetzung der Stelle des Citymanagers versprochen. Im Übrigen wäre dieser Zuschuss nach dem Gestellungsvertrag (klicken Sie hier) sowieso nur gezahlt worden, falls der Haushalt es erlaubt hätte - hätte er das?
4. Für 2012 wurde der Gestellungsvertrag durch die Stadt bereits gekündigt. (klicken Sie hier)
5. Aktuell streben wir ein ausgeglichenes Haushaltsergebnis des Rechnungsjahres 2011 an und werden dies auch schaffen (zur Nachahmung empfohlen).
6. Möglicherweise ergibt der Jahresabschluss eine kleine Rückstellung für einen (bescheidenen) Neustart in Sachen Weihnachtsbeleuchtung.
Weihnachtsbeleuchtung auf Kredit zu beschaffen und installieren zu lassen - das wäre unverantwortlich!
WiW-Geschäftsführung
Zur Zeit wird viel über die Geschäftsführung berichtet,; auch hierzu meine Aussagen:
1. Die gesamte Geschäftsführung diskutiert intern und extern, ob und wie es mit der Vereinsarbeit nach dem Ausscheiden von Maximilian Fresen weiter gehen kann. Mit Maximilian Fresen scheidet in 2012 eine absolute Spitzenkraft aus!
1.a. Überstunden von Herrn Fresen: Herr Fresen hat 2007 bereits 588 Überstunden mit in die WiW hereingebracht (klicken Sie hier) und darf dafür früher in den Ruhestand. Danach haben wir nicht mehr im Detail gezählt, es gibt Wichtigeres.
2. Vereinsmitglieder sind aufgerufen, Ämter in der Geschäftsführung zu übernehmen - ich würde mich freuen.
3. Politiker sind mit ihrem umfangreichen Führungsqualitäten aufgerufen, dem Verein und damit der Stadt durch Mitarbeit oder auch Übernahme von Aufgaben der Geschäftsführung zu helfen. Wer es besser kann, der möge sich bitte melden und soll es machen - ich würde mich auch hier freuen.
4. Die Geschäftsführung klebt nicht an ihren Ämtern.
5. Die Geschäftsführung macht für niemanden Wahlkampf. Dass wir eine Stadtführung für die Grünen gemacht haben, ist vollkommen in Ordnung, dazu laden wir selbstverständlich auch alle anderen Parteien ein, auch vor Wahlterminen. Weil wir uns immer freuen, wenn sich jemand für unsere Stadt interessiert. Darin kann man nur mit einer überbordenden Phantasie oder einer guten Portion Bösartigkeit Wahlkampf und Parteilichkeit interpretieren. Deshalb habe ich mir auch keinen Kopf daraus gemacht, Herrn Tebroke, der ja nun unser Landrat ist, zum Fassanstich zu bitten (was mir auch in diesem Fall niemand vorgeworfen hat). WiW ist politisch neutral.
6. Die Hetzkampagne eines örtlichen Blattes gegenüber meinem hochgeschätzten Kollegen und Freund Maximilian Fresen ist beschämend und tut mir weh; ich habe meine persönlichen Konsequenzen daraus gezogen.
Rückblick 2011
Auf das, was der Verein 2011 geschafft hat, bin ich persönlich sehr stolz und verneige mich vor denjenigen, die die Hauptarbeit damit gehabt haben: Vor meinen Kolleginnnen und Kollegen der Geschäftsführung, des erweiterten Vorstands und der vielen aktiven Vereinsmitglieder. Gerne denke ich zurück an "Das Fest" mit Handwerker-Leistungsschau und "Bauwagen-Aktion", "Rund um Köln", die Aktionen zur Kirmes, Á la carte, den Martinsumzug, den Nikolausumzug und den überaus erfolgreichen Nikolaustreff im feierlich geschmückten Festzelt. Alles von WiW , seinen Mitglieder und Freunden - wir machen das aus Liebe zu Wermelskirchen.
Lassen Sie mich zum Abschluss aus der "Desiderata" zitieren:
"(....) Geh lauten und angriffslustigen Menschen aus dem Weg, denn sie sind eine Plage für den Geist. (....) Halte Frieden mit Deiner Seele. Trotz aller Täuschungen, Plackereien und zerbrochenen Träume ist es immer noch eine wunderbare Welt". - Max Ehrmann (1872–1945)
Ihnen, liebe Leserinnen und Leser und auch uns wünsche ich allen Turbulenzen zum Trotz eine besinnliche Vorweihnachtszeit.
Ihr
Frank von Juterzenka |